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1. Damen - Team 2025/26

  • Aktuelle Spielklasse: Oberliga Frauen Nord
  • Spielklasse Vorjahr: Oberliga
  • Platzierung Vorjahr: 4. Platz
  • Trainingszeiten: Dienstag, 20:00, Biberthalle, Donnerstag, 20:00 Uhr Jahnhalle
  • nuliga-Spielplan: Oberliga Frauen Nord

Und ewig grüßt das 7-Meter Murmeltier

Oder ganz einfach: Es wäre so viel mehr drin gewesen.

TSV Ismaning - HGZ 25:18 (13:10)

 

 

Wie fährt man als Tabellensechster zum vermeintlichen Top-Favoriten in der Liga? Soll man die Punkte per Post schicken oder fährt man hin und nimmt den Kampf an? Unser Entschluss stand fest: Hinfahren, den Kampf annehmen und eine gute Leistung zeigen. Auch wenn das mit dem Ausfall aller möglichen drei Kreisspieler (aus beruflichen Gründen / langfristigem Ausfall) und dem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall einer Rückraumspielerin schon ein schwieriges Unterfangen war.

Nach einem etwas verschlafenen Start und einer frühen 3-Toreführung von Ismaning, griff plötzlich das vorgegebene Konzept des Trainers, mit langen Angriffen zu spielen. Durch verschiedene Abwehrkonzepte haben wir die junge Ismaninger Truppe immer wieder in „kleinere" Schwierigkeiten gebracht. Sie liefen sich fest und kamen nicht mehr so einfach zu ihren gefährlichen Würfen. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurden auch unsere Torhüterinnen immer stärker und parierten im gesamten Spiel unzählige Torwürfe – auch 100% (!). Jeder einzelne übernahm im Angriff Verantwortung und zeigte Präsenz. Das Ergebnis nach 16 Minuten war eine 5:6 Führung für die Biberstädterinnen. Ismaning nahm nun eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Sie stellten sich besser auf unsere offensive Abwehr ein und der Halbzeitstand von 13:10 rückte die Kräfteverhältnisse wieder etwas gerade.

Nach der Halbzeitpause kamen Trainer und Mannschaft mit einem guten Gefühl aus der Kabine – denn eigentlich hätten wir Ismaning noch mehr ärgern können, waren da schon zwei 7-Meter auf Seiten der HGZ erfolgreich verwandelt worden. Wir hielten an unserem Konzept, mit langen Angriffen dem Gegner die Möglichkeit zu nehmen, uns mit der ersten und zweiten Welle zu überlaufen, fest. So wurde es wirklich ein zähes Ringen. Wir ließen uns nie abschütteln, spielten konzentriert und selbstsicher und waren beim Spielstand von 17:15 auf zwei Tore ran.

Aber was folgt: Das „ewig grüßt das 7-Meter-Murmeltier." Wir verwarfen bei o. g. Spielstand den dritten und sogar beim Spielstand von 19:16 den vierten 7-Meter. Nicht nur die magere Ausbeute vom 7-Meter-Punkt aus, auch die einzelnen, wenigen, unkonzentrierten Spielsituationen einzelner Spielerinnen, die einfach nicht nötig gewesen wären, passten nicht mehr in das disziplinierte Spiel der ersten 50 Minuten. Wie erwartet ging es dann sehr schnell. Unsere Fehler in den letzten Spielminuten wurden sofort bestraft. Die Niederlage fiel viel zu deutlich aus, als es der Spielverlauf gezeigt hatte.

Das Fazit: Wir haben 50 Minuten einen wirklich tollen Handball „auf Augenhöhe" gespielt und den Favoriten ziemlich geärgert. Das Positive auf unserer Seite ist, dass die gesamte Mannschaft wirklich stolz auf ihre Leistung sein kann. Ehrgeiz, Willen und Kampf wurden gezeigt! Leider ging wieder einmal der rote Faden verloren. Und wenn jetzt noch die sechs verworfenen 7-Meter auf unser Konto hinzurechnet werden würden – es wäre echt (fast) ein Fest geworden. Jetzt heißt es, Kräfte sammeln, Kopf frei kriegen, durchatmen, reflektieren und weiter an den Fehlern arbeiten.

Konzentriert und mit der richtigen Einstellung geht es dann am nächsten Samstag, den 06.12.2014, zum letzten Heimspiel in der Hinrunde. Wir begrüßen um 17:00 Uhr in der Biberthalle die HSG Fichtelgebirge. Natürlich freuen wir uns auf die zahlreiche Unterstützung unsere heimischen Fans, der Verantwortlichen und der sportlichen Leitung.

Für die HG spielten: Bianca Urban, Franziska Ruzicka, Svenja Pfrengle 2, Daniela Leschke 2/1, Meike Fenn 4, Corinna Weber 3/1, Miriam Weber, Eva Pöckelmann 2, Julia Matlok, Claudia Blasch 3, Anja Häberer 2

BERICHTE Damen 1