Montag, 08 November 2021 08:52

Zweite Damen auch beim Club erfolgreich

1.FC Nürnberg - HG Zirndorf II 30:33 (15:18)

Überflüssiger Nervenkitzel

Zu diesem Spiel kann man viel Positives, aber auch Negatives sagen. Aber erst einmal zum Spielverlauf: mit leicht verdünnten Kader - Emma, Kyra und Lea fehlten – und unter der Woche trainiert von Claudia von  Frankenberg – vielen Dank für die Aushilfe - , da der etatmäßige Trainer eine Woche Urlaub brauchte, um sich mental auf dieses Auswärtsspiel einzustimmen, trat man in Nürnberg an.

Wer nach den bisherigen Spielen der Landesliga gedacht hatte, das wird ein Selbstläufer, sah sich auf alle Fälle in den ersten 12 Minuten getäuscht, denn da war es beim Stande von 8:9 ziemlich ausgeglichen. In den nächsten 10 Minuten lief es besser und Zirndorf konnte sich auf 11:16 absetzen. Leider konnte dieser Vorsprung nicht ganz gehalten werden, aber es ging immerhin mit 15:18 in die Pause.

Im letzten Spiel hatten die Zirndorferinnen in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit den Sack zugemacht, diesmal begnügten sie sich erstmal damit, den Vorsprung zu halten. Das klappte aber nur in den ersten Minuten richtig, danach, begünstigt durch zu passives Abwehrverhalten hinten und teilweise Torwartabschiessen vorne, konnte sich Nürnberg immer wieder heran kämpfen. Folgerichtig stand es in der 51. Minute 24:25. Gottseidank konnte in den nächsten Minuten Micha ein paar gute Chancen der Nürnbergerinnen vereiteln, im Angriff legten Evi und Conni einen 0:4 – Lauf hin, so dass es in der 54. Minute 24:29 stand. Dieser Vorsprung reichte dann, um das Spiel mit 30:33 zu gewinnen.

Gegen 33 erzielte Tore ist nichts zu sagen, aber 30 kassierte sind eindeutig zu viel. Das sollte sich ändern. Positiv: alle Siebenmeter wurden verwandelt, alle Feldspielerinnen erzielten Tore.

Nun folgen an den nächsten beiden Samstagen jeweils um 17 Uhr zwei Heimspiele in der Biberthölle, erst gegen TS Herzogenaurach II mit Ex-Trainer Matthieu und dann gegen HSG Fichtelgebirge. Schafft die Mannschaft es, die Angriffslust beizubehalten und das Abwehrverhalten zu verbessern, bestehen gute Aussichten, die vier Punkte in Zirndorf zu behalten. Hilfreich wäre natürlich auch eine entsprechende Unterstützung von den Zuschauerrängen.

Für Zirndorf spielten: Michaela Müller-Unterweger (Tor), Evi Vogt 6, Sarah Konrad 4/1, Constanze Becker 3, Selina Pöppl 2, Michelle Schmidt 3, Amelie Meyer 4, Hannah Rochow 1, Melanie Bludau 8/1, Corinna Schnepf 1, Vanesa von Frankenberg 1


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