Montag, 22 Oktober 2018 20:47

1.HERREN DAHEIM WEITER UNBESIEGT

HG Zirndorf 1 Tuspo Nürnberg 30:24 (16:12)
Die ersten Herren gewinnen auch ihr zweites Heimspiel

Im Zuge des ersten großen gemeinsamen Spieltages von Damen 1 & 2 sowie Herren 1 gab es neben 3 im Weckla auch 3-mal Punkte für die HGZ zu genießen.
Die Herren hatten dabei eine vermeintlich leichte Kost auf dem Tisch - kam die Tuspo Nürnberg doch noch ohne Punktgewinn an die Bibert.
Dementsprechend gestaltete sich der Beginn der Partie und Tuspo sah sich nach 8 Minuten und einem Spielstand von 5:0 gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Auch wenn danach die Männer aus Nürnberg vereinzelt eine Lücke im Zirndorfer Defensivverbund fanden, war es nicht die Abwehrleistung die Heimtrainer Peter Heimpel in der Halbzeitpause bei einem Stand von 12:6 monierte.
Vielmehr war es der auch im weiteren Spielverlauf auffallend schlechte Abschluss vor dem gegnerischen Tor.

Zu diesem gesellten sich nach Wiederanpfiff etliche technische Fehler im Angriff und fehlende Abstimmung in den Abwehrreihen, weshalb sich die Gäste verdientermaßen wieder herankämpften. Jedem Zuschauer in der Halle war spätestens nach dem Anschlusstreffer der Gäste in der 43 Minute (15:14) klar: die beherzt spielende Tuspo gibt sich so leicht nicht geschlagen. Um auch die ersten Herren darüber informieren zu können folgte die einzig logische Konsequenz - eine Teamauszeit der HGZ.

Das sich anschließend gewissermaßen ein Art Sicherheitsabstand von 4 Toren Unterschied einpendelte, war auch dem gut aufgelegten Till Spirkovski auf der rechten Außenbahn zu verdanken. Als in der 55 Minute die Quote auf Sieg Nürnberg schließlich abstürzte war es Max Maußner Sekunden vor der Schlusssirene noch vergönnt auf 30 Tore aufzurunden und damit den Endstand von 30:24 herzustellen.
Als Resümee stehen nach einem maximal leicht schimmernden Pflichtsieg vor allem zwei große Kritikpunkte im Raum: fehlende Konsequenz vor dem Tor, sowohl aus dem Spiel heraus als auch von der Siebenmeterlinie (nur 1 Tor aus 4 Versuchen!), mangelnde Bereitschaft das eigene Spiel unbeirrt vom Gegner durchzuziehen.  Die Bayernliga-Schiedsrichter konnten an diesem Abend dem Anspruch nicht gerecht zu werden.

Neben Kritik stehen jedoch am Ende auch zwei weitere Punkte auf der Uhr weshalb spätestens am nächsten Wochenende nach vorne geschaut wird, wo am Sonntag bereits der ESV Flügelrad wartet.

Dann gilt es Auswärts die ersten Punkte zu holen. Pack ma’s!

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