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Spielberichte 1. Herren

Mühsam ernähren sich die Männer

Beim Pflichtsieg überzeugt wieder einmal nur das Torhüterduo.

Tuspo Nürnberg - HGZ 17:25 (8:12)

 

 

Nach mehreren Wochen mit durchwachsenen Leistungen galt es für die erste Männermannschaft, sich beim unangenehmen Underdog Tuspo Nürnberg zu beweisen. Beim letzten Aufeinandertreffen mit einer der klassischsten Fahrstuhlmannschaften im Umkreis wurden nicht beste Erinnerungen wach: Der Auswärtsauftritt in der Noris verlangte dem Team alles ab, am Ende stand dank guter Individualisten ein etwas glücklicher Erfolg zu Buche. Diesmal sollte es - auch mannschaftlich - besser werden, lediglich der weiterhin nicht einsatzbereite Jan Kiewitt konnte bei diesem Unterfangen nicht mitwirken.

Doch schon die Anfangsphase der HG ließ nicht wirklich Gutes erahnen, in Sachen nötiger Einstellung fielen die Schützlinge von Trainer Carsten Peine beinahe ausnahmslos durch. Lediglich ein Tor prangerte nach zehn gespielten Minuten auf der Anzeigetafel, dabei sind es doch genau diese Spiele, die den Zirndorfern seit Jahren in der Endabrechnung den Platz an der Sonne kosten (2:1). Durch die katastrophale Chancenverwertung brachten sich die Bibertstädter in der Offensive pausenlos um den Lohn ihrer Mühen. Nach dem zwischenzeitlichen 7:8 schien die Peine-Sieben, endlich den Ernst der Lage verstanden zu haben. Vor allem dank den gut aufgelegten Keepern Wolf Hagen und Jonas Pfrengle erkämpfte sich das Team bis zum Pausentee eine Vier-Tore-Führung (8:12).

Der einstimmige Tenor wurde rasch ersichtlich: So konnte und durfte es nicht weitergehen. Doch leichter gesagt, als getan. Zu Beginn des zweiten Abschnitts hielten sich die Gastgeber auf Schlagdistanz und schnupperten weiter am Heimerfolg (10:13). Ein Zwischenspurt der Gäste sorgte aber dann doch für die erste echte Vorentscheidung der Begegnung: Binnen weniger Minuten schraubte die HG den Vorsprung auf sieben Tore hoch (11:18). Auch wenn sich die Nürnberger mühten, die Distanz stetig zu verkürzen, war die Messe im Endeffekt gelesen. Am Ende stand ein verdienter, aber mehr als unansehnlicher 17:25-Auswärtstriumph, der sich in der unmittelbaren Analyse harsche Kritik einfing.

Der nächste Samstag (19 Uhr) und das Derby gegen den HSC Fürth vor heimischem Publikum soll Fans, Verantwortliche und die sportliche Leitung für den mühsamen Arbeitssieg entschädigen. Die Frage der Einstellung sollte sich gegen den Rivalen aus der Kleeblattstadt dann besser nicht mehr stellen.

Für die HG spielten: Hagen, Pfrengle (beide Tor), D. Schmidt 4, Hirschsteiner 5/3, Nickl 1, Will 5, Tomko 2, Six 2, Hartmann 5, Maußner 1, Motzelt, Urban.

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